Wochenbrief 10

Ein Stückchen «Bauhaus»-Geschichte und eine biblische «Hausbau» .…

Wochenbrief 10

Ein Stückchen «Bauhaus»-Geschichte und eine biblische «Hausbau» .…

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Ein Stück­chen «Bauhaus»-Geschichte und eine bibli­sche «Hausbau»-Geschichte — dar­um geht es in unse­rem 10. Wochen­brief.

Im Turm­bau von Baby­lon und dem Wir­ken der Wei­ma­rer Kunst­schu­le tref­fen sich Grund­er­fah­run­gen des Mensch­seins: Leben zeigt sich in viel­fäl­ti­gen Far­ben und Gestal­ten — und trifft auf mensch­li­che Ver­su­che, alles einer ein­heit­li­chen Form zu unter­wer­fen, es in Schub­la­den zu zwin­gen. Freie Ent­fal­tung erscheint jenen bedroh­lich, die mit Macht und Grös­sen­wahn ihre Zie­le durch­set­zen wol­len, ohne Rück­sicht auf die mensch­li­chen Ver­lus­te. Auf Dau­er lebt aller­dings die Viel­falt, nicht die Uni­form.

Übri­gens erzählt auch die Geschich­te von Pfings­ten von der far­ben­fro­hen und aus­druck­star­ken Viel­sei­tig­keit des Lebens! In die­sem Sin­ne fin­det ihr unse­ren 11. Weis­sen­stei­ner Wochen­brief für den Pfingst­sonn­tag im Edi­to­ri­al von «Auf-dem-Weg» 6–2020. Wir ver­schi­cken ihn par­al­lel dazu aber auch als Mail und stel­len ihn zusam­men mit den ande­ren Wochen­brie­fen auf unse­re Home­page.

Der­ge­stalt viel­ge­stal­tig blei­ben wir mit euch in Kon­takt, laden euch herz­lich ein zu reagie­ren und uns mit­zu­tei­len, wie es euch geht mit den der­zei­tig sich wie­der öff­nen­den Gren­zen, und grüs­sen euch über alle noch bestehen­den Ein­schrän­kun­gen hin­weg,

eure

Pfar­re­rin Andrea Ster­zin­ger, Fre­dy Ber­ger

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Wochenbrief 4

Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt, …

Wochenbrief 4

Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt, …

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Wer ein Men­schen­le­ben ret­tet, ret­tet die gan­ze Welt, sagt ein jüdi­sches Sprich­wort — und dar­in drückt sich der ethi­sche Grund­satz aus, der die Gesetz­ge­bung in allen Natio­nen der west­li­chen Welt lei­tet.

Wer ein Men­schen­le­ben ret­tet, ret­tet die gan­ze Welt, das bedeu­tet:
Wür­de und Lebens­recht eines jeden Men­schen – unab­hän­gig von Alter und Gesund­heits­zu­stand – sind und blei­ben unan­tast­bar. Das ist die Bot­schaft von Ostern 2020: Der «Lieb­ha­ber des Lebens», Gott, lässt sich von kei­nem Tod, den Men­schen ver­ur­sa­chen, und von kei­ner «Krank­heit zum Tode» von sei­ner Lie­be abbrin­gen. Das unbe­ding­te Ja Got­tes gilt für einen und eine jede von uns – und lädt uns ein, ein­an­der eben­so zu begeg­nen.

Wie kann uns die Bot­schaft von der Auf­er­we­ckung Jesu die Augen öff­nen und uns selbst schon in die­sem Leben auf­we­cken zu Wach­sam­keit gegen­über allen Inter­es­sen, die Men­schen nach Nütz­lich­keits­ka­te­go­ri­en bewer­ten?

Auch wenn die Wel­le Covid 19 vor­über sein wird, gilt es genau hin­zu­schau­en und «auf­zu­ste­hen» für das Leben und sei­ne Unan­tast­bar­keit für alle Men­schen.

In die­sem Sinn legen wir euch unse­ren vier­ten Weis­sen­stei­ner Wochen­brief ans Herz und blei­ben mit euch und euren Fami­li­en auf geschwis­ter­li­chem Weg,

eure

Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

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Glockenläuten in Weissenstein

Glockenläuten in Weissenstein

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Tra­di­tio­nell ver­bin­den wir Glo­cken­läu­ten mit, der Ansa­ge der Uhr­zeit, mit dem Ruf zum Got­tes­dienst, für Kata­stro­phen­war­nun­gen, ….

Ger­ne infor­mie­ren wir dar­über, dass wir mit dem Läu­ten der Kir­chen­glo­cken wei­ter­fah­ren. Anders als übli­cher­wei­se rufen sie uns aber lei­der nicht zum Got­tes­dienst, son­dern zum Inne­hal­ten und Gebet zuhau­se.
Es ist ja ein schö­ner Gedan­ke, wenn wir wahr­neh­men: Jetzt läu­ten die Glo­cken und ganz vie­le Men­schen hier fes­ti­gen im Gebet ihre Bezie­hung zu Gott. Denn wie es Abra­ham Joschua Heschel, ein Jüdi­scher Reli­gi­ons­phi­lo­soph, sagt: „Gebet ist der Augen­blick, wo wir Sein Erbar­men spü­ren, wo wir, am Ran­de der Ver­zweif­lung ste­hend, plötz­lich erwa­chen und unse­re Ver­gess­lich­keit von uns abschüt­teln. … Wir wer­den hin­ge­tra­gen zu Ihm, der uns in unserm Her­zen nahe­kommt.“

Wochenbrief 2

Nur noch das nackte Leben … ?

Wochenbrief 2

Nur noch das nackte Leben … ?

Lie­be Weissensteiner*innen,
Lie­be Freud*innen der Kirch­ge­mein­de Weis­sen­stein,

Stimmt es, was Gior­gio Agam­ben, ein anre­gen­der ita­lie­ni­scher Phi­lo­soph der Gegen­wart, sagt, näm­lich, dass unse­re Gesell­schaft an nichts mehr glaubt aus­ser an das nack­te Leben? Er macht sei­ne The­se an eini­gen wich­ti­gen gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Beob­ach­tun­gen fest – und das sicher­lich zu Recht (NZZ 19.3.2020, Sei­te 29).

Ande­rer­seits erwei­sen sich die Kri­se und die dar­aus resul­tie­ren­den Vor­sichts­mass­nah­men für eini­ge Lebens­be­rei­che als durch­aus segens­reich: Auf ein­mal spü­ren wir nicht nur, dass ein Leben in ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät mög­lich ist, son­dern sehen, dass eben die­ses «Shut-Down» unse­rem geplag­ten Pla­ne­ten eine «Atem­pau­se» ver­schafft: Der Him­mel ist still und eben­mäs­sig blau, die Gewäs­ser wer­den wie­der zum Lebens­raum und Stadt­luft kann wie­der geat­met wer­den.

Unser zwei­ter Wochen­brief ermu­tigt dazu, an der rich­ti­gen Stel­le nach Sicher­heit und Leben zu suchen – zum Bei­spiel mit dem Ein­gang­schor von Schu­berts «Deut­scher Mes­se» (https://www.youtube.com/watch?v=cSxKfh3kHkQ ).
Dazu gehört auch, dass wir die jetzt begon­ne­ne und gewon­ne­ne «Restau­ra­ti­on der Natur» wahr­neh­men und sie wei­ter­hin zu erhal­ten suchen.

Wei­ter­hin «auf dem Weg» mit euch und euren Fami­li­en grüs­sen wir euch herz­lich.

«Scha­lom» — Frie­de und Gesund­heit euch an Leib und See­le …

eure

Andrea Ster­zin­ger, Pfar­re­rin
Fre­dy Ber­ger, Kirch­ge­mein­de­prä­si­dent

⇒ zum Wochen­brief 2

Spital- und Seelsorgebesuche

Spital- und Seelsorgebesuche

Der Besuchs­dienst ist ein beson­de­res Merk­mal der christ­li­chen Gemein­de. Schon die ers­ten Chris­ten waren bekannt dafür, dass sie sich in lie­be­vol­ler Wei­se um ihre erkrank­ten und lei­den­den Schwes­tern und Brü­der küm­mer­ten. Unse­re refor­mier­te Kirch­ge­mein­de ist eine gro­ße Fami­lie, in der wir für­ein­an­der ein­ste­hen und ein­an­der beglei­ten. Ich als Pfar­re­rin will das Mei­ne dazu tun und nach Mög­lich­keit alle besu­chen, die das möch­ten. Bit­te mel­den Sie sich gern direkt bei mir oder las­sen Sie es mich durch einen Ange­hö­ri­gen wis­sen, wenn Sie einen Besuch wün­schen.                                          wei­ter lesen

Unsere Linde…

Unsere Linde…

…vor dem Zen­trum Weis­sen­stein fiel in der Nacht vom 10. auf den 11. Febru­ar dem Sturm “Sabi­ne” zum Opfer:

 

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Jahresprogramm 2020 vom “zäme si”

Jahresprogramm 2020 vom “zäme si”

 
ABGESAGT: Mon­tag, 13. April  Oster­ei­er­su­chen
Mon­tag, 6. Juli    Alp­hüt­te Zehn­der­vor­sass
Sonn­tag, 13. Sep­tem­ber Enten­moos-Spa­zier­gang und Des­sert-Buf­fet
Frei­tag, 20. Novem­ber Spiel­abend

Einblick — Rückblick — Ausblick

Einblick — Rückblick — Ausblick

Ein­blick:

„Kids-Go“ in Weis­sen­stein

Kin­der sind Gäs­te, die nach dem Weg fra­gen…

Sie brau­chen Auf­merk­sam­keit und Acht­sam­keit, sie brau­chen einen trag­fä­hi­gen Boden, auf dem sie ste­hen und in dem sie sich ver­wur­zeln kön­nen, und sie brau­chen „krea­ti­ve Räu­me“, die sie dazu ein­la­den, ihre Gaben und Fähig­kei­ten zu ent­fal­ten.

Die­je­ni­gen in unse­rer Kirch­ge­mein­de, die in unter­schied­li­chen Zusam­men­hän­gen mit Kin­dern und Jugend­li­chen arbei­ten, ver­su­chen genau sol­che =&0=& auf­zu­tun. Denn über die Fami­lie hin­aus bie­ten Schu­le (in dem Fall unser Reli­gi­ons­un­ter­richt) und Gemein­de (in dem Fall unser geplan­tes Pro­jekt „Kids-Go“) die idea­len Vor­aus­set­zun­gen für Kin­der, um…    

  • …in einer über­schau­ba­ren Grup­pe sich selbst zu erle­ben und die eige­ne Posi­ti­on zu fin­den,
  • …Geschich­ten zu hören, die zum Nach­den­ken anre­gen,
  • …Lie­der und Gebe­te auf­zu­neh­men, die davon spre­chen, dass wir in Jesus einen Freund haben, der uns hört und für uns da ist.                                                                              

In die­sem Sin­ne – und um eine gewis­se =&1=& zu erlan­gen – bie­ten wir =&2=&einen fami­li­en-freund­li­chen Got­tes­dienst an, ent­we­der als aus­ge­wie­se­nen Fami­li­en-Got­tes­dienst, in dem sich z.B. unse­re Reli­gi­ons­kin­der enga­gie­ren, oder als Got­tes­dienst mit par­al­le­lem „Kids-Go“, der im Ein­zel­nen so aus­sieht:

  • Die Kin­der wer­den beson­ders begrüsst und sind beim Ein­gangs­teil des Got­tes­diens­tes dabei.
  • Nach dem ers­ten Lied zie­hen sie mit den Lei­te­rin­nen und der bren­nen­den „Kids-Go“-Kerze aus.
  • Innert 45 Minu­ten hören sie eine wesent­li­che Geschich­te, die sie mit­ge­stal­ten und mit einem Lied, einem Spiel oder einer Bas­tel­ar­beit ver­tie­fen dür­fen.
  • Vor dem Schluss­ge­bet kom­men sie in die Kir­che zurück, um ihr The­ma zu prä­sen­tie­ren und sich mit uns Gros­sen unter den Segen Got­tes zu stel­len.

Ein Vor­teil die­ser Struk­tur liegt in ihrer =&3=&: Wenn klei­ne­re Kin­der noch die Unter­stüt­zung eines Eltern­teils brau­chen, um am „Kids-Go“ teil­zu­neh­men, ist dies pro­blem­los mög­lich. Eltern, die gern zur Pre­digt kom­men, wis­sen ihre Kin­der in erreich­ba­rer Nähe betreut und beglei­tet. Die The­men im „Kids-Go“ ori­en­tie­ren sich am Kir­chen­jahr und füh­ren die Kin­der an die christ­li­chen Grund­wer­te her­an. Damit ent­steht auch ein =&4=&: Wie ist das mit dem Leben und dem Ster­ben…? Mit der Ehr­lich­keit und der Lüge…? Mit Streit und Ver­söh­nung…? Im ers­ten Halb­jahr 2020 bie­ten wir=&5=& fol­gen­de Kids-Go-Ter­mi­ne unter dem Mot­to

Sonn­tag Num­mer drei – und Du bist dabei!

=&6=&: Fami­li­en-Got­tes­dienst mit den Kin­dern der 5+6H

=&7=&: Brot-für-Alle-Got­tes­dienst mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der 8.Klasse OS

=&8=&: Got­tes­dienst mit par­al­le­lem Kids-Go

=&9=&: Got­tes­dienst mit par­al­le­lem Kids-Go

=&10=&: Got­tes­dienst mit par­al­le­lem Kids-Go 

 

Rück­blick:

Weih­nachts­spiel am 3. Advent

Gestar­tet sind wir bereits mit unse­rem Fami­li­en­got­tes­dienst am 15. Dezem­ber: An drei vor­aus­ge­hen­den Pro­ben in unse­rer „Thea­ter­werk­statt“ haben die Kin­der mit viel Phan­ta­sie und Begeis­te­rung =&11=& Dabei war die Tür genau­so wich­tig, wie die Auf­ga­be der Beleuch­ter und der­je­ni­gen, die die Schil­der gemalt haben.

Unter der fach­kun­di­gen Anlei­tung von Mark Kess­ler, Thea­ter­päd­ago­ge und Regis­seur des Thea­ters Hin­ter­cher, haben unse­re Kids =&12=& gewon­nen.

Die Idee war, dass sie ihre jewei­li­ge Rol­le eher „füh­len“ als müh­sam ange­eig­ne­te Tex­te prä­sen­tie­ren. Denn die Weih­nachts­bot­schaft geht zu Her­zen — =&13=&

Kollekten Oktober bis Dezember 2019

Kollekten Oktober bis Dezember 2019

=&0=&

Fr. 192.90, La famil­le au jar­din

=&1=&Syn­odal­rat

Fr. 76.60, Dia­lo­gue en Rou­te / Iras-Cotis

=&2=&Trau­er­fei­er

Fr. 1’063.20, Netz­werk Sen­se

Fr. 600.00, La famil­le au jar­din

=&3=&Syn­odal­rat

Fr. 245.00, Refor­ma­ti­ons­kol­lek­te

=&4=&

Fr. 201.50, Cari­tas Schweiz

=&5=&Syn­odal­rat

Fr. 275.60, HEKS

=&6=&Trau­er­fei­er

Fr. 522.80, Schwei­ze­ri­sche Mul­ti­ple Skle­ro­se Gesell­schaft wei­ter lesen