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Kategorie: Wochenbrief

Wochenbrief

Wochenbrief

Als Ersatz für die Got­tes­diens­te ver­fasst unse­re Pfar­re­rin Andrea Ster­zin­ger wöchent­lich einen Brief mit einem geist­li­chen Impuls. Der Brief wird jeweils per Whats­App-Grup­pe, Mail oder Post ver­sandt und hier publi­ziert. In der Rubrik “Wochen­brief” fin­det Ihr die Samm­lung der Wochen­brie­fe.

Teilnahme an der WhatsApp-Gruppe

Bit­te ein SMS mit dem Ver­merk “Wochen­brief” an Pfar­re­rin Andrea Ster­zin­ger (079 886 31 06) sen­den. Sobald wir bereit sind, wird sie euch zur Grup­pe hin­zu­fü­gen. wei­ter lesen

Impuls 3

Vom Grund der Freundschaft

Impuls 3

Vom Grund der Freundschaft

Lie­be Weissensteiner*innen Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Hier kommt unser drit­ter Impuls mit eini­gen Ergän­zun­gen zum The­ma “Freund­schaft”, das unse­rer Kon­fir­man­din­nen und Kon­fir­man­den für den ver­gan­ge­nen Sonn­tag gewählt hat­ten.

Wir grüs­sen euch herz­lich und wün­schen euch — zusam­men mit euren Fami­li­en und Freun­den — eine erhol­sa­me und behü­te­te Feri­en­zeit, eure Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

Impuls 2

Güte und Wohlwollen bewahren

Impuls 2

Güte und Wohlwollen bewahren

Lie­be Weissensteiner*innen Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Wel­ches Lebens-Prin­zip gibt uns Men­schen Zukunft? Ist es die Kon­kur­renz, bei der die Tüch­ti­gen sich durch­set­zen? Ist es Nach­gie­big­keit, die den Kon­flik­ten mit Gleich­gül­tig­keit begeg­net? Ist es das Recht des Stär­ke­ren, der Ver­gel­tung übt und Rache nimmt, wenn er sich in sei­nem Selbst­be­wusst­sein bedroht sieht?

Hier kommt unser Impuls Nr.2: eini­ge Gedan­ken zum The­ma «Güte und Wohl­wol­len bewah­ren». Dass wir Men­schen der Güte und Lie­be bedür­fen, um (gut) leben zu kön­nen, lehrt uns der Blick in die Welt über­aus deut­lich. Was aber tun, wenn es an eben die­sen wah­ren Grund­la­gen des Mensch­seins man­gelt? Güte und Lie­be zu ver­meh­ren, ist unse­re Beru­fung — unter allen Umstän­den, meint der Evan­ge­list Johan­nes…

In die­sem Sin­ne grüs­sen wir euch herz­lich zum 3. Sonn­tag nach Tri­ni­ta­tis (28. Juni) und blei­ben «unter allen Umstän­den wohl­wol­lend» mit euch ver­bun­den,

eure Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

Impuls 1

Dem Leben standhalten

Impuls 1

Dem Leben standhalten

Lie­be Weissensteiner*innen Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Hier kommt, wie ange­kün­digt, ein ers­ter klei­ner Impuls zum 1. Sonn­tag nach Tri­ni­ta­tis (14. Juni). Die Tri­ni­ta­tis­zeit lädt uns dazu ein, uns der Bezie­hung zu dem drei-einen Gott, der in sich selbst Bezie­hung und Bewe­gung ist, zu ver­ge­wis­sern — damit wir im «Raum der Lie­be» leben und (auf-)atmen kön­nen.

In unse­rem «Denk­an­stoss Nr.1» geht es um das The­ma Stand­haf­tig­keit: Wie kann es gelin­gen, dem Leben in all sei­nen Wech­sel­fäl­len und Her­aus­for­de­run­gen stand­zu­hal­ten? Das Johan­nes- Evan­ge­li­um gibt uns eine kla­re Ant­wort dar­auf und ver­an­schau­licht sie mit einem Bild.

In unse­rem Got­tes­dienst am 2. Sonn­tag nach Tri­ni­ta­tis (21. Juni) ver­tie­fen wir die­sen Denk­an­stoss, indem wir fra­gen: Wie kön­nen wir der Gegen­wart Got­tes in unse­rem Leben und in unse­rer Welt gewiss sein, spricht doch Vie­les in unse­rer Erfah­rung dage­gen!?

Den «Impuls Nr.2» zum 3. Sonn­tag nach Tri­ni­ta­tis (28. Juni) schi­cken wir euch wie­der per Mail. Ihr fin­det ihn dann auch auf unse­rer Home­page und als «Blick­punkt» in der Juli-August- Aus­ga­be von «Auf dem Weg».

So blei­ben wir wei­ter­hin mit euch ver­bun­den im «Drei­klang des Lebens» und grüs­sen euch herz­lich, eure Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

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Wochenbrief 12

Die Mitte verorten wir dort,
wo …

Wochenbrief 12

Die Mitte verorten wir dort,
wo …

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Mit die­sem Sonn­tag haben wir die Mit­te des Kir­chen­jah­res erreicht.

Die Mit­te: Bei uns Men­schen ver­or­ten wir sie dort, wo sich unser Emp­fin­den und unse­re Mög­lich­kei­ten zu gröss­ter Leben­dig­keit ver­bin­den – näm­lich dort, wo unser Herz schlägt. Wo wir so im Ein­klang sind, wächst die Freu­de, in der wir ganz frei sind. In der Musik nennt man sol­ches Zusam­men­klin­gen «Har­mo­nie» und die Grund­fi­gur davon ist der Drei­klang, der gan­ze «Klang­wel­ten» ent­ste­hen lässt.

Eben­so erken­nen wir Men­schen uns selbst erst ganz im «Ur-Drei­klang» Got­tes, jenem drei­fa­chen Sein, das wir in der Bibel als Vater, Sohn und Geist ken­nen­ler­nen. In ihm sind wir alle­zeit in der Mit­te des Lebens – da, wo Ursprung, Gegen­wart und Zukunft eins sind, wo unser Her­kom­men, unser Dasein und unse­re Erfül­lung zu der Ein­heit fin­den, auf die wir jeder­zeit ver­trau­en kön­nen: Im Drei­klang der bedin­gungs­lo­sen Lie­be, die uns vor­aus­geht, uns nie ver­lässt und uns immer erwar­tet.

Die­se geheim­nis­vol­le Mit­te unse­res Mensch­seins, die uns des Lebens Fül­le schenkt, fei­ern wir am Sonn­tag “Tri­ni­ta­tis” (Drei-Einig­keit). Unver­zicht­bar ist es, dies zu fei­ern, jedes Jahr, um kei­nen Tag unse­res Lebens zu ver­ges­sen: Gott ist alles, was wir brau­chen, um zu leben, uns zu ent­fal­ten und Freu­de zu wer­den – Sei­ne Freu­de!

In die­sem Sin­ne bil­det unser 12. Weis­sen­stei­ner Wochen­brief den Höhe­punkt und gleich­zei­tig den Schluss­punkt unse­rer klei­nen «Pre­digt­rei­he».

Und so geht es wei­ter:

Am 21.Juni um 9.30 Uhr ist unse­re Kir­che wie­der für Sie offen! Natür­lich haben wir die not­wen­di­gen orga­ni­sa­to­ri­schen Anpas­sun­gen vor­ge­nom­men, um Anste­ckun­gen vor­zu­beu­gen. Kom­men Sie, um gemein­sam Gott zu dan­ken und zu loben, dass wir bewahrt geblie­ben sind!

Auf die­se Wei­se wei­ter­hin mit euch ver­bun­den im «Drei­klang des Lebens» grüs­sen euch herz­lich eure

Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

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Wochenbrief 11

Alle waren ausser sich vor Staunen

Wochenbrief 11

Alle waren ausser sich vor Staunen

Alle waren aus­ser sich vor Stau­nen (denn jeder hör­te sie in sei­ner Spra­che von den gros­sen Taten Got­tes reden). »Was hat das zu be-deu­ten?«, frag­te einer den ande­ren, aber kei­ner hat­te eine Erklä-rung dafür. Es gab aller­dings auch eini­ge, die spot­te­ten und sag­ten: »Die haben zu viel süs­sen Wein getrun­ken!«
Apos­tel­ge­schich­te 2,11–13

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Wochenbrief 10

Ein Stückchen «Bauhaus»-Geschichte und eine biblische «Hausbau» .…

Wochenbrief 10

Ein Stückchen «Bauhaus»-Geschichte und eine biblische «Hausbau» .…

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Ein Stück­chen «Bauhaus»-Geschichte und eine bibli­sche «Hausbau»-Geschichte — dar­um geht es in unse­rem 10. Wochen­brief.

Im Turm­bau von Baby­lon und dem Wir­ken der Wei­ma­rer Kunst­schu­le tref­fen sich Grund­er­fah­run­gen des Mensch­seins: Leben zeigt sich in viel­fäl­ti­gen Far­ben und Gestal­ten — und trifft auf mensch­li­che Ver­su­che, alles einer ein­heit­li­chen Form zu unter­wer­fen, es in Schub­la­den zu zwin­gen. Freie Ent­fal­tung erscheint jenen bedroh­lich, die mit Macht und Grös­sen­wahn ihre Zie­le durch­set­zen wol­len, ohne Rück­sicht auf die mensch­li­chen Ver­lus­te. Auf Dau­er lebt aller­dings die Viel­falt, nicht die Uni­form.

Übri­gens erzählt auch die Geschich­te von Pfings­ten von der far­ben­fro­hen und aus­druck­star­ken Viel­sei­tig­keit des Lebens! In die­sem Sin­ne fin­det ihr unse­ren 11. Weis­sen­stei­ner Wochen­brief für den Pfingst­sonn­tag im Edi­to­ri­al von «Auf-dem-Weg» 6–2020. Wir ver­schi­cken ihn par­al­lel dazu aber auch als Mail und stel­len ihn zusam­men mit den ande­ren Wochen­brie­fen auf unse­re Home­page.

Der­ge­stalt viel­ge­stal­tig blei­ben wir mit euch in Kon­takt, laden euch herz­lich ein zu reagie­ren und uns mit­zu­tei­len, wie es euch geht mit den der­zei­tig sich wie­der öff­nen­den Gren­zen, und grüs­sen euch über alle noch bestehen­den Ein­schrän­kun­gen hin­weg,

eure

Pfar­re­rin Andrea Ster­zin­ger, Fre­dy Ber­ger

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Wochenbrief 9

«Zum Betenden macht man sich nicht, zum Betenden wird man»

Wochenbrief 9

«Zum Betenden macht man sich nicht, zum Betenden wird man»

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

«Zum Beten­den macht man sich nicht, zum Beten­den wird man» — so schreibt der ehe­ma­li­ge Zür­cher Theo­lo­ge Ingolf Dal­ferth und fährt fort: «Ernst­haft zu beten egin­nen Men­schen erst, wenn ihnen das Hören und Sehen ver­geht», sei aus Freu­de, sei es aus Rat­lo­sig­keit.

«Roga­te» — der fünf­te Sonn­tag nach Ostern — führt uns dar­in wei­ter, wie wir im all­täg­li­chen Leben und sei­nen Her­aus­for­de­run­gen in der Bezie­hung blei­ben, die Gott zu uns ange­knüpft hat:
— indem wir auf den set­zen, des­sen Lie­be auch und gera­de dort wirk­sam bleibt, wo wir selbst nichts mehr ver­ste­hen oder tun kön­nen,
— indem wir dem ver­trau­en, der uns zusagt, aus Üblem Gutes zu schaf­fen, aus Altem Neu­es und aus Tod Leben,
— indem wir ver­ste­hen ler­nen, dass Gott «nicht alle unser Wün­sche, aber alle sei­ne Ver­heis­sun­gen erfüllt» (D. Bon­hoef­fer).

Auf die­se Wei­se hof­fen, suchen und den­ken wir über uns hin­aus, aber nicht ins Unbe­stimm­te und Dunk­le hin­ein, son­dern auf ein Ziel hin: dass der Wil­le des Ewi­gen Wirk­lich­keit wer­de – in unse­rem per­sön­li­chen Leben und in der Welt.

In die­sem Sin­ne mit­ein­an­der ver­bun­den grüs­sen wir euch herz­lich,
eure
Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

Wochenbrief 8

«Wes Brot ich ess, des Lied ich sing»

Wochenbrief 8

«Wes Brot ich ess, des Lied ich sing»

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

«Wes Brot ich ess, des Lied ich sing» — die­ses Sprich­wort scheint für so man­che Äus­se­rung zum Aus­stieg aus den ver­ord­ne­ten Ein­schrän­kun­gen zuzu­tref­fen.

«Kan­ta­te» — der 4. Sonn­tag nach Ostern ruft uns zu: «Singt dem Herrn das neue Lied» — und nie­man­dem sonst. Wes­halb die­se Auf­for­de­rung just in die­sen Wochen so wich­tig wer­den kann und was uns beim Sin­gen in neu­es Licht stellt, das möch­ten wir im 8. Wochen­brief mit euch tei­len.

Auch zum Sin­gen brau­chen wir ein­an­der, damit ein vol­ler Klang uns umfan­gen kann. Und mit­ein­an­der Sin­gen braucht das Hören auf­ein­an­der. Das ist zugleich der Weg, um in Kon­flik­ten kla­re Sicht zu fin­den und Gemein­schaft trag­fä­hi­ger zu machen.

In die­sem Sin­ne mit euch ver­bun­den grüs­sen wir euch herz­lich,
eure
Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

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Wochenbrief 7

Gott loben, das ist unser Amt

Wochenbrief 7

Gott loben, das ist unser Amt

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Nun jauchzt dem Her­ren alle Welt.
Kommt her, zu sei­nem Dienst euch stellt,
kommt mit Froh­lo­cken, säu­met nicht,
kommt vor sein hei­lig Ange­sicht.

Mit die­sem Lied (RG 57) beginnt übli­cher­wei­se der Got­tes­dienst am drit­ten Sonn­tag nach Ostern. «Jauch­zen», das tun klei­ne Kin­der, wenn Freu­de in ihnen so gross wird, dass sie die Stimm­bän­der kit­zelt und zu fröh­li­chen Lau­ten in Schwin­gung ver­setzt.

Aber wir Erwach­se­nen? Kön­nen wir das eigent­lich noch? Damit wir es nicht ver­ler­nen, lädt uns der Sonn­tag «Jubi­la­te» zum Jubeln und Jauch­zen ein. Zum Stau­nen dar­über, dass der Früh­ling grünt und blüht, und zur Ent­de­ckung, dass Gott das Leben nicht preis­gibt, son­dern ihm durch den Win­ter und durch schwe­re Zei­ten hin­durch die Treue hält.

Indem wir stau­nen, jauch­zen, loben und dan­ken, blei­ben wir in Kon­takt und in der Bezie­hung zu Ihm, der es gren­zen- und bedin­gungs­los gut mit uns meint, der uns die Treue hält und mit uns im Leben gegen­wär­tig ist.

So grüs­sen wir euch herz­lich und ver­bun­den im Lob­ge­sang,
eure
Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

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Wochenbrief 6

Manchmal schlägt das Leben gnadenlos zu

Wochenbrief 6

Manchmal schlägt das Leben gnadenlos zu

Lie­be Weissensteiner*innen,
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de,

Herz­lich dan­ken wir euch für eure Rück­mel­dun­gen, die uns berüh­ren und ermu­ti­gen. Ein älte­res Ehe­paar aus unse­rer Gemein­de sagt zum Bei­spiel: «Wir sind hier in Qua­ran­tä­ne — und ihr denkt an uns». Das erin­nert an ein wun­der­ba­res Gedicht von Rose Aus­län­der: «Gemein­sam»

Ver­ges­set nicht
Freun­de
wir rei­sen gemein­sam

bestei­gen Ber­ge
pflü­cken Him­bee­ren
las­sen uns tra­gen
von den vier Win­den

Ver­ges­set nicht
es ist uns­re
gemein­sa­me Welt
die unge­teil­te
ach die geteil­te

die uns auf­blü­hen lässt
die uns ver­nich­tet
die­se zer­ris­se­ne
unge­teil­te Erde
auf der wir
gemein­sam rei­sen

In die­sem Sin­ne blei­ben wir mit euch unter­wegs und grüs­sen euch herz­lich
eure

Andrea Ster­zin­ger, Pfar­re­rin

Fre­dy Ber­ger, Kirch­ge­mein­de­prä­si­dent

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