Können für andere Menschen ein Licht sein.
Können das Leben hell machen.
An Weihnachten erinnern wir uns: Jesus Christus ist es, der das Licht Gottes bei uns zur Wirkung bringt.
Kein Dunkel kann dieses Licht verschlingen, wie wir im Johannes-Evangelium (Kapitel 1, Vers 5) lesen: Das Licht scheint in die Finsternis hinein — und keine Finsternis hat es je ausgelöscht!
Mit unserem Weihnachtsfilm, den wir in den letzten Wochen mit unseren Kindern aus dem Religionsunterricht gedreht haben wünschen wir euch viel Freude, gesegnete Weihnachten und ein behütetes Jahr 2021.
Liebe Weissensteiner*innen
Liebe Freund*innen unserer Kirchgemeinde
Liebe Kinder
Die Sternenkinder haben’s begriffen:
Wir können etwas dafür tun, dass es hell wird in der Welt. Es macht einen Unterschied, ob wir resignieren oder — wie die Stella im Film — darauf vertrauen, dass auch das kleinste Licht seinen Sinn erfüllt.
Jesus sagt uns das so: Ihr seid das Licht der Welt. Die Stadt hoch auf dem Berg kann sich nicht verstecken. Niemand zündet ein Licht an und stellt es unter einen Krug. Es wird vielmehr auf den Leuchter gesetzt. Dann leuchtet es für alle, die im Haus sind. So wird auch euer Licht den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Gott im Himmel loben.
Wunderbar, dass Jesus sagt: ihr seid das Licht. Nicht: ihr sollt das Licht sein. Sondern ihr seid es schon.
Damit meint er uns Menschen! Menschen können leuchten: Können für andere Menschen ein Licht sein. Können das Leben hell machen. Wir Erwachsenen freuen uns daran, wie unbeschwert und spontan Kinder strahlen und leuchten, so wie die Kinder im Film es zeigen. Das kommt daher, dass sie sich selbst vergessen und sich einer Sache ganz hingeben können: einem Spiel, einem Bilderbuch, der Betrachtung einer Blume… — oder wie Stella und ihre Freunde: einer Idee, die euch begeistert.
Jesus meint, dass auch die Erwachsenen das können. Ja, jeder Mensch, ob klein oder gross, jünger oder älter, glücklich oder traurig — ja, auch die Traurigen und die Ängstlichen — ihr alle seid im Licht, sagt er.
Ihr seid das Licht der Welt: Auch wo du meinst: „Da ist doch nix Besondres an mir…“ — er sieht dich. Er sieht dich im Licht Gottes! Wenn du denkst: „Ich hab einen Riesenberg an Sorgen, da ist es nicht weit her mit meinem Leuchten…“ — ist es möglich, dass du für andere ein Hoffnungslicht bist, ohne dass du selber es merkst.
Denn im Licht sind wir — von Anfang an. Und wir bleiben es — mit anderen, für andere und für uns selbst. Wo wir es zulassen, leuchten wir wie Sterne in der Dunkelheit.
In Afrika — auf der Südhalbkugel unserer Erde — sieht der Sternenhimmel ganz anders aus als hier bei uns. Er kommt sehr nah und wirkt ganz und gar räumlich. Man kann ihn so gut sehen, weil es dort viel dunkler ist als beispielsweise in Europa.
Für Europa und Nordamerika gebrauchen wir den Begriff „Licht-Verschmutzung“: So viele künstliche Lichter beleuchten unsre Nacht, dass es, aus dem Universum betrachtet, auf der Nordhalbkugel auch nachts richtig hell ist und der Sternenhimmel für unsere Augen fast ganz verschwindet. Man kann sich „zu-dröhnen“ mit Licht von aussen — und dann wird es schwierig, das eigentliche Licht zu bemerken, das schon immer da ist und auch in unserem Innern leuchtet. Dabei ist es doch dieses Licht, das von innen nach aussen wirkt:
Unsere Freundlichkeit und unser Lächeln. Die Aufmerksamkeit, mit der wir auf andere achtgeben und zu ihnen schauen. Die Zärtlichkeit Gottes, die wir in die Welt bringen.
Jesus Christus kommt, um das Licht Gottes bei uns und in uns zur Wirkung zu bringen. Das erinnern wir an Weihnachten.
Jesus Christus kommt, um das Licht Gottes zur Wirkung zu bringen: Kein Dunkel kann dieses Licht verschlingen. Dies gibt uns das Johannes-Evangelium (Kapitel 1, Vers 5) zu verstehen:
Das Licht scheint in der Finsternis — und keine Finsternis hat es je ausgelöscht!
Wenn es sich auch manchmal dunkel anfühlt in uns und um uns herum — das Licht Gottes ist da. Wie der Stern von Bethlehem leuchtet es uns und weist uns den Weg: Damit wir Schritt um Schritt sicher gehen. Damit wir im Licht und in der Klarheit bleiben, auch im Schweren. Damit wir die Liebe sehen, auch wenn wir scheitern.
Sein Licht umfängt alle Dunkelheit und löst sie auf.
Liebe Weissensteiner*innen
Liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirchgemeinde
Hier kommt unser dritter Impuls mit einigen Ergänzungen zum Thema “Freundschaft”,
das unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden für den vergangenen Sonntag gewählt hatten.
Wir grüssen euch herzlich und wünschen euch — zusammen mit euren Familien und Freunden —
eine erholsame und behütete Ferienzeit,
eure
Andrea Sterzinger und Fredy Berger
Liebe Weissensteiner*innen
Liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirchgemeinde
Welches Lebens-Prinzip gibt uns Menschen Zukunft?
Ist es die Konkurrenz, bei der die Tüchtigen sich durchsetzen? Ist es Nachgiebigkeit, die den
Konflikten mit Gleichgültigkeit begegnet? Ist es das Recht des Stärkeren, der Vergeltung übt und
Rache nimmt, wenn er sich in seinem Selbstbewusstsein bedroht sieht?
Hier kommt unser Impuls Nr.2: einige Gedanken zum Thema «Güte und Wohlwollen bewahren».
Dass wir Menschen der Güte und Liebe bedürfen, um (gut) leben zu können, lehrt uns der Blick in
die Welt überaus deutlich. Was aber tun, wenn es an eben diesen wahren Grundlagen des
Menschseins mangelt? Güte und Liebe zu vermehren, ist unsere Berufung — unter allen Umständen,
meint der Evangelist Johannes…
In diesem Sinne grüssen wir euch herzlich zum 3. Sonntag nach Trinitatis (28. Juni) und bleiben
«unter allen Umständen wohlwollend» mit euch verbunden,
Liebe Weissensteiner*innen
Liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirchgemeinde
Hier kommt, wie angekündigt, ein erster kleiner Impuls zum 1. Sonntag nach Trinitatis (14. Juni). Die Trinitatiszeit lädt uns dazu ein, uns der Beziehung zu dem drei-einen Gott, der in sich selbst
Beziehung und Bewegung ist, zu vergewissern — damit wir im «Raum der Liebe» leben und (auf-)atmen können.
In unserem «Denkanstoss Nr.1» geht es um das Thema Standhaftigkeit: Wie kann es gelingen, dem Leben in all seinen Wechselfällen und Herausforderungen standzuhalten? Das Johannes-
Evangelium gibt uns eine klare Antwort darauf und veranschaulicht sie mit einem Bild.
In unserem Gottesdienst am 2. Sonntag nach Trinitatis (21. Juni) vertiefen wir diesen Denkanstoss, indem wir fragen: Wie können wir der Gegenwart Gottes in unserem Leben und in unserer Welt
gewiss sein, spricht doch Vieles in unserer Erfahrung dagegen!?
Den «Impuls Nr.2» zum 3. Sonntag nach Trinitatis (28. Juni) schicken wir euch wieder per Mail. Ihr findet ihn dann auch auf unserer Homepage und als «Blickpunkt» in der Juli-August- Ausgabe von «Auf dem Weg».
So bleiben wir weiterhin mit euch verbunden im «Dreiklang des Lebens» und grüssen euch herzlich,
eure
Andrea Sterzinger und Fredy Berger
Liebe Eltern
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden
Liebe Krichgemeinde
Wir freuen uns sehr, dass wir die Konfirmation am 5. Juli 2020 feiern können.
Hier ein paar aktuelle Informationen bezüglich unserer Konfirmation:
Nur für geladene Gäste der Konfirmationsfamilien
Leider können wir die Konfirmation nicht öffentlich durchführen, da die geltenden Corona-Schutzmassnahmen unser Platzangebot stark einschränken.
Weitere Informationen
Unsere Pfarrerin Andrea Sterzinger steht Ihnen sehr gern für weitere Auskünfte zur Verfügung. Die Konfirmand*innen und ihre Eltern sind bereits Informiert worden.
Wichtige Termine für die Konfirmand*innen und Ihre Eltern
Mit Freude laden wir euch, liebe Weissensteiner*innen, ein, wieder zusammenzukommen zum Gottesdienst in unserer Kirche. Auch wenn wir bis auf weiteres Abstand und uns an die Hygiene-Massnahmen halten, über die wir euch im aktuellen Heft von “Auf dem Weg” informiert haben, ist es gut und schön, dass wir wieder miteinander feiern können.
Am 21.Juni um 9.30 Uhr ist unsere Kirche bereit — mit einer anderen Sitzordnung und allem, was sonst nötig ist, um Ansteckungen vorzubeugen. Kommen Sie, um gemeinsam Gott zu danken und zu loben, dass wir bewahrt geblieben sind!weiter lesen
Liebe Weissensteiner*innen
Liebe Freundinnen und Freunde unserer Kirchgemeinde
Mit diesem Sonntag haben wir die Mitte des Kirchenjahres erreicht.
Die Mitte: Bei uns Menschen verorten wir sie dort, wo sich unser Empfinden und unsere Möglichkeiten zu grösster Lebendigkeit verbinden – nämlich dort, wo unser Herz schlägt. Wo wir so im Einklang sind, wächst die Freude, in der wir ganz frei sind. In der Musik nennt man solches Zusammenklingen «Harmonie» und die Grundfigur davon ist der Dreiklang, der ganze «Klangwelten» entstehen lässt.
Ebenso erkennen wir Menschen uns selbst erst ganz im «Ur-Dreiklang» Gottes, jenem dreifachen Sein, das wir in der Bibel als Vater, Sohn und Geist kennenlernen. In ihm sind wir allezeit in der Mitte des Lebens – da, wo Ursprung, Gegenwart und Zukunft eins sind, wo unser Herkommen, unser Dasein und unsere Erfüllung zu der Einheit finden, auf die wir jederzeit vertrauen können: Im Dreiklang der bedingungslosen Liebe, die uns vorausgeht, uns nie verlässt und uns immer erwartet.
Diese geheimnisvolle Mitte unseres Menschseins, die uns des Lebens Fülle schenkt, feiern wir am Sonntag “Trinitatis” (Drei-Einigkeit). Unverzichtbar ist es, dies zu feiern, jedes Jahr, um keinen Tag unseres Lebens zu vergessen: Gott ist alles, was wir brauchen, um zu leben, uns zu entfalten und Freude zu werden – Seine Freude!
In diesem Sinne bildet unser 12. Weissensteiner Wochenbrief den Höhepunkt und gleichzeitig den Schlusspunkt unserer kleinen «Predigtreihe».
Und so geht es weiter:
Am 21.Juni um 9.30 Uhr ist unsere Kirche wieder für Sie offen! Natürlich haben wir die notwendigen organisatorischen Anpassungen vorgenommen, um Ansteckungen vorzubeugen. Kommen Sie, um gemeinsam Gott zu danken und zu loben, dass wir bewahrt geblieben sind!
Auf diese Weise weiterhin mit euch verbunden im «Dreiklang des Lebens» grüssen euch herzlich eure