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Herzlich willkommen

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bei der Evang.-ref. Kirch­ge­mein­de Weis­sen­stein / Recht­hal­ten

Die Kirch­ge­mein­de umfasst die refor­mier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger (zir­ka 1’200) der poli­ti­schen Gemein­den: Brü­nis­ried, Gif­fers, Plas­selb, Plaffei­en, Recht­hal­ten, St. Sil­ves­ter, St. Ursen und Tent­lin­gen.

Die Kir­che befin­det sich in Recht­hal­ten, im frei­bur­gi­schen Sen­se­ober­land.

10 Jah­re Kirch­ge­mein­de Weis­sen­stein

Wochenbrief 10

Ein Stückchen «Bauhaus»-Geschichte und eine biblische «Hausbau» .…

Wochenbrief 10

Ein Stückchen «Bauhaus»-Geschichte und eine biblische «Hausbau» .…

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Ein Stück­chen «Bauhaus»-Geschichte und eine bibli­sche «Hausbau»-Geschichte — dar­um geht es in unse­rem 10. Wochen­brief.

Im Turm­bau von Baby­lon und dem Wir­ken der Wei­ma­rer Kunst­schu­le tref­fen sich Grund­er­fah­run­gen des Mensch­seins: Leben zeigt sich in viel­fäl­ti­gen Far­ben und Gestal­ten — und trifft auf mensch­li­che Ver­su­che, alles einer ein­heit­li­chen Form zu unter­wer­fen, es in Schub­la­den zu zwin­gen. Freie Ent­fal­tung erscheint jenen bedroh­lich, die mit Macht und Grös­sen­wahn ihre Zie­le durch­set­zen wol­len, ohne Rück­sicht auf die mensch­li­chen Ver­lus­te. Auf Dau­er lebt aller­dings die Viel­falt, nicht die Uni­form.

Übri­gens erzählt auch die Geschich­te von Pfings­ten von der far­ben­fro­hen und aus­druck­star­ken Viel­sei­tig­keit des Lebens! In die­sem Sin­ne fin­det ihr unse­ren 11. Weis­sen­stei­ner Wochen­brief für den Pfingst­sonn­tag im Edi­to­ri­al von «Auf-dem-Weg» 6–2020. Wir ver­schi­cken ihn par­al­lel dazu aber auch als Mail und stel­len ihn zusam­men mit den ande­ren Wochen­brie­fen auf unse­re Home­page.

Der­ge­stalt viel­ge­stal­tig blei­ben wir mit euch in Kon­takt, laden euch herz­lich ein zu reagie­ren und uns mit­zu­tei­len, wie es euch geht mit den der­zei­tig sich wie­der öff­nen­den Gren­zen, und grüs­sen euch über alle noch bestehen­den Ein­schrän­kun­gen hin­weg,

eure

Pfar­re­rin Andrea Ster­zin­ger, Fre­dy Ber­ger

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Wochenbrief 9

«Zum Betenden macht man sich nicht, zum Betenden wird man»

Wochenbrief 9

«Zum Betenden macht man sich nicht, zum Betenden wird man»

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

«Zum Beten­den macht man sich nicht, zum Beten­den wird man» — so schreibt der ehe­ma­li­ge Zür­cher Theo­lo­ge Ingolf Dal­ferth und fährt fort: «Ernst­haft zu beten egin­nen Men­schen erst, wenn ihnen das Hören und Sehen ver­geht», sei aus Freu­de, sei es aus Rat­lo­sig­keit.

«Roga­te» — der fünf­te Sonn­tag nach Ostern — führt uns dar­in wei­ter, wie wir im all­täg­li­chen Leben und sei­nen Her­aus­for­de­run­gen in der Bezie­hung blei­ben, die Gott zu uns ange­knüpft hat:
— indem wir auf den set­zen, des­sen Lie­be auch und gera­de dort wirk­sam bleibt, wo wir selbst nichts mehr ver­ste­hen oder tun kön­nen,
— indem wir dem ver­trau­en, der uns zusagt, aus Üblem Gutes zu schaf­fen, aus Altem Neu­es und aus Tod Leben,
— indem wir ver­ste­hen ler­nen, dass Gott «nicht alle unser Wün­sche, aber alle sei­ne Ver­heis­sun­gen erfüllt» (D. Bon­hoef­fer).

Auf die­se Wei­se hof­fen, suchen und den­ken wir über uns hin­aus, aber nicht ins Unbe­stimm­te und Dunk­le hin­ein, son­dern auf ein Ziel hin: dass der Wil­le des Ewi­gen Wirk­lich­keit wer­de – in unse­rem per­sön­li­chen Leben und in der Welt.

In die­sem Sin­ne mit­ein­an­der ver­bun­den grüs­sen wir euch herz­lich,
eure
Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

Wochenbrief 8

«Wes Brot ich ess, des Lied ich sing»

Wochenbrief 8

«Wes Brot ich ess, des Lied ich sing»

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

«Wes Brot ich ess, des Lied ich sing» — die­ses Sprich­wort scheint für so man­che Äus­se­rung zum Aus­stieg aus den ver­ord­ne­ten Ein­schrän­kun­gen zuzu­tref­fen.

«Kan­ta­te» — der 4. Sonn­tag nach Ostern ruft uns zu: «Singt dem Herrn das neue Lied» — und nie­man­dem sonst. Wes­halb die­se Auf­for­de­rung just in die­sen Wochen so wich­tig wer­den kann und was uns beim Sin­gen in neu­es Licht stellt, das möch­ten wir im 8. Wochen­brief mit euch tei­len.

Auch zum Sin­gen brau­chen wir ein­an­der, damit ein vol­ler Klang uns umfan­gen kann. Und mit­ein­an­der Sin­gen braucht das Hören auf­ein­an­der. Das ist zugleich der Weg, um in Kon­flik­ten kla­re Sicht zu fin­den und Gemein­schaft trag­fä­hi­ger zu machen.

In die­sem Sin­ne mit euch ver­bun­den grüs­sen wir euch herz­lich,
eure
Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

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Wochenbrief 7

Gott loben, das ist unser Amt

Wochenbrief 7

Gott loben, das ist unser Amt

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Nun jauchzt dem Her­ren alle Welt.
Kommt her, zu sei­nem Dienst euch stellt,
kommt mit Froh­lo­cken, säu­met nicht,
kommt vor sein hei­lig Ange­sicht.

Mit die­sem Lied (RG 57) beginnt übli­cher­wei­se der Got­tes­dienst am drit­ten Sonn­tag nach Ostern. «Jauch­zen», das tun klei­ne Kin­der, wenn Freu­de in ihnen so gross wird, dass sie die Stimm­bän­der kit­zelt und zu fröh­li­chen Lau­ten in Schwin­gung ver­setzt.

Aber wir Erwach­se­nen? Kön­nen wir das eigent­lich noch? Damit wir es nicht ver­ler­nen, lädt uns der Sonn­tag «Jubi­la­te» zum Jubeln und Jauch­zen ein. Zum Stau­nen dar­über, dass der Früh­ling grünt und blüht, und zur Ent­de­ckung, dass Gott das Leben nicht preis­gibt, son­dern ihm durch den Win­ter und durch schwe­re Zei­ten hin­durch die Treue hält.

Indem wir stau­nen, jauch­zen, loben und dan­ken, blei­ben wir in Kon­takt und in der Bezie­hung zu Ihm, der es gren­zen- und bedin­gungs­los gut mit uns meint, der uns die Treue hält und mit uns im Leben gegen­wär­tig ist.

So grüs­sen wir euch herz­lich und ver­bun­den im Lob­ge­sang,
eure
Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

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Wochenbrief 6

Manchmal schlägt das Leben gnadenlos zu

Wochenbrief 6

Manchmal schlägt das Leben gnadenlos zu

Lie­be Weissensteiner*innen,
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de,

Herz­lich dan­ken wir euch für eure Rück­mel­dun­gen, die uns berüh­ren und ermu­ti­gen. Ein älte­res Ehe­paar aus unse­rer Gemein­de sagt zum Bei­spiel: «Wir sind hier in Qua­ran­tä­ne — und ihr denkt an uns». Das erin­nert an ein wun­der­ba­res Gedicht von Rose Aus­län­der: «Gemein­sam»

Ver­ges­set nicht
Freun­de
wir rei­sen gemein­sam

bestei­gen Ber­ge
pflü­cken Him­bee­ren
las­sen uns tra­gen
von den vier Win­den

Ver­ges­set nicht
es ist uns­re
gemein­sa­me Welt
die unge­teil­te
ach die geteil­te

die uns auf­blü­hen lässt
die uns ver­nich­tet
die­se zer­ris­se­ne
unge­teil­te Erde
auf der wir
gemein­sam rei­sen

In die­sem Sin­ne blei­ben wir mit euch unter­wegs und grüs­sen euch herz­lich
eure

Andrea Ster­zin­ger, Pfar­re­rin

Fre­dy Ber­ger, Kirch­ge­mein­de­prä­si­dent

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Wochenbrief 5

Jesus hat Verwandlung im Sinn
Jesus hat Freiheit im Sinn

Wochenbrief 5

Jesus hat Verwandlung im Sinn
Jesus hat Freiheit im Sinn

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Jesus hat Ver­wand­lung im Sinn.
Gott hat ihm in den Kopf gesetzt, uns her­aus­zu­ho­len aus allem, was uns starr und unbe­weg­lich macht: Aus alten Gewohn­hei­ten, aus trost­lo­ser Resi­gna­ti­on, aus der Här­te uns selbst und ande­ren gegen­über.

Und Jesus hat Frei­heit im Sinn.
Er will uns beflü­geln, uns aus unheil­vol­ler Ver­gan­gen­heit lösen und mit der Zukunft der Kin­der Got­tes ver­bin­den. Dar­an erin­nert der ers­te Sonn­tag nach Ostern und lädt uns ein, über uns hin­aus zu den­ken und zu füh­len hin­ein in den Hori­zont der Wirk­lich­keit Got­tes.

Im Anhang sen­den wir euch unse­ren 5. Weis­sen­stei­ner Wochen­brief, grüs­sen euch aus der Distanz und blei­ben inner­lich ver­bun­den,

eure

Andrea Ster­zin­ger, Pfar­re­rin
Fre­dy Ber­ger, Kirch­ge­mein­de­prä­si­dent

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Wochenbrief 4

Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt, …

Wochenbrief 4

Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt, …

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Wer ein Men­schen­le­ben ret­tet, ret­tet die gan­ze Welt, sagt ein jüdi­sches Sprich­wort — und dar­in drückt sich der ethi­sche Grund­satz aus, der die Gesetz­ge­bung in allen Natio­nen der west­li­chen Welt lei­tet.

Wer ein Men­schen­le­ben ret­tet, ret­tet die gan­ze Welt, das bedeu­tet:
Wür­de und Lebens­recht eines jeden Men­schen – unab­hän­gig von Alter und Gesund­heits­zu­stand – sind und blei­ben unan­tast­bar. Das ist die Bot­schaft von Ostern 2020: Der «Lieb­ha­ber des Lebens», Gott, lässt sich von kei­nem Tod, den Men­schen ver­ur­sa­chen, und von kei­ner «Krank­heit zum Tode» von sei­ner Lie­be abbrin­gen. Das unbe­ding­te Ja Got­tes gilt für einen und eine jede von uns – und lädt uns ein, ein­an­der eben­so zu begeg­nen.

Wie kann uns die Bot­schaft von der Auf­er­we­ckung Jesu die Augen öff­nen und uns selbst schon in die­sem Leben auf­we­cken zu Wach­sam­keit gegen­über allen Inter­es­sen, die Men­schen nach Nütz­lich­keits­ka­te­go­ri­en bewer­ten?

Auch wenn die Wel­le Covid 19 vor­über sein wird, gilt es genau hin­zu­schau­en und «auf­zu­ste­hen» für das Leben und sei­ne Unan­tast­bar­keit für alle Men­schen.

In die­sem Sinn legen wir euch unse­ren vier­ten Weis­sen­stei­ner Wochen­brief ans Herz und blei­ben mit euch und euren Fami­li­en auf geschwis­ter­li­chem Weg,

eure

Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

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Glockenläuten in Weissenstein

Glockenläuten in Weissenstein

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Tra­di­tio­nell ver­bin­den wir Glo­cken­läu­ten mit, der Ansa­ge der Uhr­zeit, mit dem Ruf zum Got­tes­dienst, für Kata­stro­phen­war­nun­gen, ….

Ger­ne infor­mie­ren wir dar­über, dass wir mit dem Läu­ten der Kir­chen­glo­cken wei­ter­fah­ren. Anders als übli­cher­wei­se rufen sie uns aber lei­der nicht zum Got­tes­dienst, son­dern zum Inne­hal­ten und Gebet zuhau­se.
Es ist ja ein schö­ner Gedan­ke, wenn wir wahr­neh­men: Jetzt läu­ten die Glo­cken und ganz vie­le Men­schen hier fes­ti­gen im Gebet ihre Bezie­hung zu Gott. Denn wie es Abra­ham Joschua Heschel, ein Jüdi­scher Reli­gi­ons­phi­lo­soph, sagt: „Gebet ist der Augen­blick, wo wir Sein Erbar­men spü­ren, wo wir, am Ran­de der Ver­zweif­lung ste­hend, plötz­lich erwa­chen und unse­re Ver­gess­lich­keit von uns abschüt­teln. … Wir wer­den hin­ge­tra­gen zu Ihm, der uns in unserm Her­zen nahe­kommt.“

Wochenbrief 3

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, …

Wochenbrief 3

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, …

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freun­din­nen und Freun­de unse­rer Kirch­ge­mein­de

Es fällt nicht leicht, die Unter­bre­chung des Gewohn­ten aus­zu­hal­ten.
Was gibt uns die Kraft dazu?
Wie Jesus mit sei­ner „Reich-Gottes“-Verkündigung, so plä­dier­te auch der ehe­ma­li­ge tsche­chi­sche Staats­prä­si­dent Vaclav Havel dafür, kon­zen­triert in der Gegen­wart zu blei­ben und an der Gewiss­heit fest­zu­hal­ten, dass „etwas Sinn hat, egal, wie es aus­geht“.
Ist das nicht das, was auch unser Pfle­ge­per­so­nal, unse­re Ärz­tin­nen und Ärz­te lei­tet – bei ihrem Ein­ste­hen fürs Leben?

Hier also unser 3. Weis­sen­stei­ner Wochen­brief – er möge euch ermu­ti­gen!

Wei­ter­hin mit euch und euren Fami­li­en auf dem Weg grüs­sen euch herz­lich, eure

Andrea Ster­zin­ger und Fre­dy Ber­ger

Wochenbrief 2

Nur noch das nackte Leben … ?

Wochenbrief 2

Nur noch das nackte Leben … ?

Lie­be Weissensteiner*innen,
Lie­be Freud*innen der Kirch­ge­mein­de Weis­sen­stein,

Stimmt es, was Gior­gio Agam­ben, ein anre­gen­der ita­lie­ni­scher Phi­lo­soph der Gegen­wart, sagt, näm­lich, dass unse­re Gesell­schaft an nichts mehr glaubt aus­ser an das nack­te Leben? Er macht sei­ne The­se an eini­gen wich­ti­gen gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Beob­ach­tun­gen fest – und das sicher­lich zu Recht (NZZ 19.3.2020, Sei­te 29).

Ande­rer­seits erwei­sen sich die Kri­se und die dar­aus resul­tie­ren­den Vor­sichts­mass­nah­men für eini­ge Lebens­be­rei­che als durch­aus segens­reich: Auf ein­mal spü­ren wir nicht nur, dass ein Leben in ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät mög­lich ist, son­dern sehen, dass eben die­ses «Shut-Down» unse­rem geplag­ten Pla­ne­ten eine «Atem­pau­se» ver­schafft: Der Him­mel ist still und eben­mäs­sig blau, die Gewäs­ser wer­den wie­der zum Lebens­raum und Stadt­luft kann wie­der geat­met wer­den.

Unser zwei­ter Wochen­brief ermu­tigt dazu, an der rich­ti­gen Stel­le nach Sicher­heit und Leben zu suchen – zum Bei­spiel mit dem Ein­gang­schor von Schu­berts «Deut­scher Mes­se» (https://www.youtube.com/watch?v=cSxKfh3kHkQ ).
Dazu gehört auch, dass wir die jetzt begon­ne­ne und gewon­ne­ne «Restau­ra­ti­on der Natur» wahr­neh­men und sie wei­ter­hin zu erhal­ten suchen.

Wei­ter­hin «auf dem Weg» mit euch und euren Fami­li­en grüs­sen wir euch herz­lich.

«Scha­lom» — Frie­de und Gesund­heit euch an Leib und See­le …

eure

Andrea Ster­zin­ger, Pfar­re­rin
Fre­dy Ber­ger, Kirch­ge­mein­de­prä­si­dent

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