Empfohlen
Herzlich willkommen

Herzlich willkommen

bei der Evang.-ref. Kirch­ge­mein­de Weis­sen­stein / Rechthalten

Die Kirch­ge­mein­de umfasst die refor­mier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger (zir­ka 1’200) der poli­ti­schen Gemein­den: Brü­nis­ried, Gif­fers, Plas­selb, Plaffei­en, Recht­hal­ten, St. Sil­ves­ter, St. Ursen und Tentlingen.

Die Kir­che befin­det sich in Recht­hal­ten, im frei­bur­gi­schen Senseoberland.

10 Jah­re Kirch­ge­mein­de Weissenstein

Aktuelles: »Remember the ladies…« — vergesst die Frauen nicht!

Aktuelles: »Remember the ladies…« — vergesst die Frauen nicht!

So schrieb Abi­ga­il Adams Smith im Jahr 1776 an ihren Mann John Adams, den spä­te­ren zwei­ten Prä­si­den­ten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka. Hin­ter­grund war jene poli­ti­sche Erklä­rung, die die Unab­hän­gig­keit vom alten Eng­land for­mu­lier­te und die Grund­la­gen die­ser Unab­hän­gig­keit zu beschrei­ben suchte.

Abi­ga­il und John Adams 1766 (Ben­ja­min Bly­the — Mas­sa­chu­setts His­to­ri­cal Society)

Der Moment war gut gewählt: Jetzt, da man einen neu­en Staat grün­de­te, muss­ten ja die Regeln für alle neu geschaf­fen wer­den. Und Abi­ga­il, die klu­ge und bele­se­ne Toch­ter eines refor­mier­ten Pfar­rers, hat­te durch­aus erkannt, dass die Bezie­hung zwi­schen Män­nern und Frau­en auch eine Rechts­fra­ge ist. Drum for­der­te sie für Frau­en in der Ver­fas­sung die glei­chen Rech­te: »Remem­ber the ladies« — und schrieb wei­ter: wei­ter lesen

Kollekten Oktober — Dezember 2020

Kollekten Oktober — Dezember 2020

04.10.2020

Fr. 177.50, La famil­le au jardin

18.10.2020, Syn­odal­rat

Fr. 76.00, Dia­lo­gue en Rou­te / Iras-Cotis

10.11.2020, Trau­er­fei­er

Fr. 117.20, Schwei­zer Berghilfe

15.11.2020

Fr. 103.40, WABE

29.11.2020, Syn­odal­rat

Fr. 312.15, HEKS

13.12.2020

Fr. 140.00, Mai­sha Pamoja

20.12.2020

Fr. 100.00, Sor­gen­te­le­fon für Kinder

24.12.2020

Fr. 138.10, HEKS

25.12.2020, Syn­odal­rat

Fr. 66.00, Weihnachtskollekte

Menschen können leuchten

Menschen können leuchten

Kön­nen für ande­re Men­schen ein Licht sein.
Kön­nen das Leben hell machen.

An Weih­nach­ten erin­nern wir uns: Jesus Chris­tus ist es, der das Licht Got­tes bei uns zur Wir­kung bringt.

Kein Dun­kel kann die­ses Licht ver­schlin­gen, wie wir im Johan­nes-Evan­ge­li­um (Kapi­tel 1, Vers 5) lesen: Das Licht scheint in die Fins­ter­nis hin­ein — und kei­ne Fins­ter­nis hat es je ausgelöscht!

Mit unse­rem Weih­nachts­film, den wir in den letz­ten Wochen mit unse­ren Kin­dern aus dem Reli­gi­ons­un­ter­richt gedreht haben wün­schen wir euch viel Freu­de, geseg­ne­te Weih­nach­ten und ein behü­te­tes Jahr 2021. wei­ter lesen

Die Sternenkinder haben’s begriffen

Die Sternenkinder haben’s begriffen

Sil­via Magnin – Vater unser im Himmel

Lie­be Weissensteiner*innen
Lie­be Freund*innen unse­rer Kirchgemeinde
Lie­be Kinder

Die Ster­nen­kin­der haben’s begriffen:
Wir kön­nen etwas dafür tun, dass es hell wird in der Welt.
Es macht einen Unter­schied, ob wir resi­gnie­ren oder — wie die
Stel­la im Film — dar­auf ver­trau­en, dass auch das kleins­te Licht
sei­nen Sinn erfüllt.

Jesus sagt uns das so:
Ihr seid das Licht der Welt. Die Stadt hoch auf dem Berg kann
sich nicht verstecken.
Nie­mand zün­det ein Licht an und stellt es unter einen Krug. Es
wird viel­mehr auf den Leuch­ter gesetzt. Dann leuch­tet es für
alle, die im Haus sind.
So wird auch euer Licht den Men­schen leuch­ten, damit sie eure
guten Taten sehen und euren Gott im Him­mel loben. wei­ter lesen

Sigristin / Sigrist gesucht…

Sigristin / Sigrist gesucht…

Zur Ver­stär­kung unse­res Teams suchen wir

eine Sig­ris­tin / einen Sig­ris­ten 

-   für cir­ca 1–2 Ein­sät­ze pro Monat

-   sowie für Abdankungen

-   Ent­löh­nung nach Auf­wand gemäss Spe­sen­re­gle­ment der Kirchgemeinde

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie im Sekre­ta­ri­at oder von Pfrn. Andrea Ster­zin­ger, T: 026 418 11 71

Weihnachten 2020: “Einmal anders!”

Weihnachten 2020: “Einmal anders!”

Ja, so wird es wohl wer­den. Die Regeln, die zum Schutz mensch­li­chen Lebens in die­sen Coro­na-Zei­ten gel­ten, for­dern von uns Ideen und gute Ein­fäl­le. Eben ein­mal anders! «Ein­mal anders» — so lau­tet ein belieb­ter Aus­druck, wenn Men­schen heu­te ihre guten Ein­fäl­le wir­ken las­sen, wo bis­her alles wie gewohnt und ver­traut ablief. Das ist lobend gemeint. Es klingt jeden­falls bes­ser als die übli­chen Sprü­che: «Das haben wir schon immer so gemacht!» oder: «Wär’ ja noch schö­ner, das haben wir noch nie so gemacht!» Und die­ses Jahr heisst es wohl: So wie immer geht nicht, also anders! wei­ter lesen

Impuls 7

EIN BLICK DURCH DEN TÜRSPALT IST UNS GEWÄHRT

Impuls 7

EIN BLICK DURCH DEN TÜRSPALT IST UNS GEWÄHRT

Pre­digt zum Ewig­keits­sonn­tag 2020 — Psalm 97,11

Lie­be Schwes­tern und Brü­der im Glauben

»Licht ist gesät dem Gerech­ten und Freu­de den von Her­zen Auf­rich­ti­gen« — die­ses Wort aus Psalm 97 möch­te ich heu­te mit Ihnen tei­len, die Sie in den ver­gan­ge­nen Wochen und Mona­ten Abschied neh­men muss­tet von einem gelieb­ten Menschen.

»Licht ist gesät dem Gerech­ten und Freu­de den von Her­zen Auf­rich­ti­gen« — darf ich Sie zunächst ganz ein­fach dar­auf hin­wei­sen, dass, räum­lich gese­hen, Licht immer von oben zu uns kommt, und dass alle, die zum Licht gelan­gen wol­len, sich auf­rich­ten und auf­bli­cken müs­sen? Unten und inwen­dig im Men­schen ist das Dun­kel, aus­sen und oben ist das Licht — so stellt es sich auf Erden dar. wei­ter lesen

Impuls 6

Das passende Kleid… -

Impuls 6

Das passende Kleid… -

Pre­digt am 18. Okto­ber 2020 zu Ephe­ser 4,22–5,2

Pfrn. Andrea Sterzinger

Zur Hoch­zeit mei­ner Toch­ter habe ich mir ein neu­es Kleid gekauft. Eines, wie ich es noch nie hat­te: Es ist «bleu roy­al», königs­blau, und von erle­se­nem Stoff. Es trägt sich wun­der­bar und passt wie ange­gos­sen. Als ich es anzog, noch im Geschäft, habe ich gespürt, wie ich mich auf­rich­te. Inner­lich und äus­ser­lich. Irgend­was war anders. Und plötz­lich bemerk­te ich: Nicht ich tra­ge das Kleid, son­dern das Kleid trägt mich. So war ich auf der Hoch­zeit. So habe ich die­sen beson­de­ren Tag erlebt. wei­ter lesen

Sie sind gefragt!

Sie sind gefragt!

Jede Per­son hat bestimm­te Stär­ken, Bega­bun­gen und Fähig­kei­ten — auch Sie! Und alle Gemein­schaft lebt davon, dass Men­schen sich mit Phan­ta­sie und Ener­gie ein­brin­gen. Kir­che — das sind auch Sie!

Unse­re Kirch­ge­mein­de Weis­sen­stein sucht Men­schen, die mit­ge­stal­ten wol­len, die bereit sind, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, die ger­ne in einem Team von Enga­gier­ten und Inter­es­sier­ten mit­wir­ken, die neu­gie­rig sind, Kirch­ge­mein­de “von innen” ken­nen­zu­ler­nen. wei­ter lesen

Impuls 5

“Alles ist Gnade…”

Impuls 5

“Alles ist Gnade…”

Die Zukunft kann nicht durch Ego­is­mus, son­dern allein durch Lie­be gewon­nen werden – 

das war eine der Grund­ein­sich­ten Theo­dor Fon­ta­nes, der im 19. Jahr­hun­dert als refor­mier­ter Schrift­stel­ler wirk­te. Es ist nicht die Selbst­be­haup­tung, die dem Mensch­sein auf­hilft, es för­dert und zum Frie­den lei­tet, son­dern die Dank­bar­keit für alles Gute, das uns – ohne unser Zutun – täg­lich geschenkt wird. 

Dass wir mit Ach­tung und Lie­be mehr und vor allem Bes­se­res errei­chen als mit Stra­fe und Ver­ach­tung ist auch die welt-ver­än­dern­de Ein­sicht der Refor­ma­ti­on gewe­sen: Dass Gott uns Men­schen bedin­gungs­los liebt und alle­zeit nach uns fragt — «Mensch, wo bist du?» (1. Mose 3,9). Das hat Men­schen befreit von Straf- und Beloh­nungs­mass­nah­men, die sie von der Kir­che abhän­gig mach­ten und im All­tag ein Regime der Angst errich­te­ten… — befreit zum auf­rech­ten Frau- und Mann-Sein und zu einem Mit­ein­an­der, des­sen Sinn Lie­be ist. 

In die­sem Sin­ne grüs­sen euch zum Refor­ma­ti­ons­sonn­tag Eure Andrea Ster­zin­ger (Pfar­re­rin) und Fre­dy Ber­ger (Kirch­ge­mein­de­prä­si­dent)